Wir über uns

Gute Arbeit leisten und den Ball flach halten.

Das ist das Motto von Manfred Gasch, Seniorchef unseres gleichnamigen Malerfachbetriebes in Leipzig-Grünau. Genau genommen handelt es sich um zwei Firmen, die Hand in Hand arbeiten. Denn der jüngere Sohn Thomas hat einen Stuckateurbetrieb gegründet, der auch auf dem großzügigen Betriebsgelände an der Schweinfurter Straße angesiedelt ist. Der ältere Sohn Ronald führt mit seinem Vater den Malerbetrieb und Seniorchefin Beate, eine gelernte Bibliothekarin, kümmert sich um die kaufmännische Verwaltung und die Werbung. Das Angebot umfasst sämtliche Maler- und Tapezierarbeiten, Bodenverlegung und Wärmedämmung sowie Trockenbau, Stuckateur- und Putzarbeiten. Der Gestaltung und Instandsetzung von Fassaden gilt besonderes Augenmerk. Wir, die Firma Gasch, sind für den Herbol Fassaden-Schutzbrief lizenziert und verfügen durch eine spezielle Qualifizierung und laufende Weiterbildung über ein besonderes Fassaden-Know-how.

Firmenfest

Wie alles anfing

Erstes AuftragsbuchVor achtzig Jahren, am 11. Juli 1927 meldet Großvater Albert für eine Reichsmark Gebühr das Gewerbe an, Vater Heinz legte 1948 die Meisterprüfung ab und führte das Geschäft bis Anfang der 80er unter sozialistischen Bedingungen. "Die Privatbetriebe sollten trocken gelegt werden", sagt Manfred Gasch. "Erst hieß es: keine Lehrlinge in Privatbetrieben! Dann durften die eigenen Kinder ausgebildet werden. Als ich in die Meisterschule kam, gab es in der ganzen Klasse vielleicht fünf Söhne aus Privatbetrieben. Die Dozenten machten gleich am Anfang klar, dass niemand glauben sollte, er könne sich später mal selbstständig machen." Aber genau das machte Manfred Gasch 1977, zwei Jahre nach seiner Meisterprüfung. War man einmal als Selbstständiger eingetragen, ging alles seinen sozialistischen Gang. Am Jahresanfang wurde von Staats wegen die Arbeit und das Material zugeteilt. Die Preise waren genauso vorgegeben wie die Löhne, die man zahlen durfte. "In Privatbetrieben wurde mehr gearbeitet und schlechter verdient als in der PGH oder dem VEB. Warum sollte jemand da hingehen?" resümiert Manfred Gasch. Die Selbstständigen hatten es nicht leicht, denn Privatbetriebe zahlten bis zu 90% Steuern, aber er hat es trotzdem geschafft. Im letzten Sommer feierte er mit seinem Team das 30-jährige Betriebsjubiläum.

Auftragsbuch

Harter Wettbewerb

"Nach der Wende hatten wir fünf goldene Jahre, dann kamen fünf vergoldete Jahre und dann wurde es schwieriger." Heute haben gerade Betriebe mit hohem Qualitätsanspruch bei Ausschreibungen immer öfter das Nachsehen. Auf öffentliche Ausschreibungen, die per Fax im Büro landen, reagiert er meistens gar nicht, weil dort bis zu sieben Angebote miteinander über den Preis verglichen werden. "Wenn ich von sieben Anbietern der billigste bin, dann habe ich mich verkalkuliert!"., ist seine Meinung dazu. Manfred Gasch setzt deswegen in erster Linie auf Privatkundschaft und auf Firmenkunden, die ihm zum Teil schon mehr als zehn Jahre die Treue halten. Warum ist die Wettbewerbssituation schwierig? Weil in den neuen Bundesländern der traditionelle Mittelstand fehlt. Erst nach der Wende hat er begonnen, sich zu bilden. Es gibt noch zu wenig Kunden, die privat Handwerksleistungen einkaufen. Umgekehrt hat ein junger Handwerksmeister zur Selbstständigkeit keine Alternative, denn industrielle Arbeitsplätze sind nicht vorhanden.


Gruppen Bild

Werben und Verkaufen

Die Firma Gasch hat einen hohen Bekanntheitsgrad. Wofür ist sie bekannt? Beate Gasch: "Für Qualität und Zuverlässigkeit, aber auch dafür, dass der Betrieb seine Preise hat." Das sind zwei Seiten derselben Medaille und insgesamt sind die Gaschs bisher damit recht gut gefahren. Wie gewinnt die Firma neue Kontakte? Beate Gasch hat gute Erfahrungen mit professionell gestalteten Firmenfahrzeugen. "Sieben Autos, die immer im Einsatz sind, das fällt schon auf. Und dann ruft jemand an, der uns irgendwo gesehen hat." Natürlich gibt es einen gestalteten Eintrag im Telefonbuch und in den Gelben Seiten. Ansonsten setzt sie auf Gerüstplanen an der Baustelle und auf Anzeigewerbung. Mit Anzeigen im passenden redaktionellen Umfeld von Berichten über die Generation 50+ macht sie auch den neuen Seniorenservice ihres Betriebes bekannt. Wenn durch die Werbung ein neuer Kontakt zustande kommt, fängt der eigentliche Verkauf erst an. Da hat Manfred Gasch eine eher zurückhaltende Art, aber schlagkräftige Argumente. Einmal stand bei einer Fassadenakquisition ein nagelneues Auto vor der Tür. "Die Fassade kostet weniger als das Auto und hält deutlich länger. Wenn hier schon das Nachfolgemodel steht, ist sie immernoch tipptopp!". sagte er dem Hausbesitzer und bekam den Auftrag. Erfreulicherweise hat sich in den letzten Monaten eine deutliche Veränderung im Verhältnis Angebotserarbeitung und Beauftragung ergeben. Waren bisher 80% Angebote, die erstellt wurden ohne den Auftrag zu bekommen, so kann man heute von 80% Aufträgen ausgehen.

Nano-Innovationsbetrieb

Technische Innovationen haben für ihn einen besonderen Reiz. Deswegen war er auch in Köln dabei als die Nano-Fassadenfarbe Herbol Symbiotec vorgestellt wurde. Eine Woche später wurde Manfred Gasch von einer Interessentin gefragt, was eigentlich eine Nanofarbe sei. Etwas perplex über die Frage, war er jedoch glücklich sie fundiert beantworten zu können. Unterdessen ist er von Herbol Symbiotec total überzeugt. Aus seiner Sicht vereinigt diese Farbe die positiven Eigenschaften von zwei marktgängigen Erfolgsprodukten: Nämlich die Langzeitwirkung gegen Algen und Moose von Thermotop und die Flutschigkeit von Herboxan. Dazu kommt dann die Anschmutzungsresistenz und die hohe Farbtonstabilität, die Symbiotec auszeichen. Für so viel Zukunftssicherheit sind die Kunden auch bereit, einen höheren Preis zu zahlen. Das ist zumindest die Erfahrung von Manfred Gasch. Er fragt einfach, ob es beim Material auch mal etwas Besonderes sein darf. Anfang Oktober 2007 erhielt die Firma das Herbol-Zertifikat als Nano-Innovationsbetrieb. Voraussetzung dafür war die Teilnahme an einer gründlichen Einweisung in das Produkt und die Realisierung von mindestens einer Symbiotec-Fassade